Porträt Maximilian Henne
Den Pool des menschlichen Wissens befüllen

Maximilian Henne war selbst gerade erst Student, nun hat er Werkstudenten, die für ihn arbeiten. Am besten findet er das Gefühl, eine Lösung für ein Problem gefunden zu haben – oftmals auch unerwartet. Teil 3 der Serie von Porträts unserer Mitarbeitenden.

mask Straße in Wüstenlandschaft
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Maximilian Henne, seit März 2019 am Fraunhofer IKS, forscht an Maschinellem Lernen.

Als Kind wollte Maximilian Henne Pilot werden. Solange, bis er anfing, sich für Computertechnik zu interessieren. Etwa Software Engineering. Max studierte Ingenieurwissenschaften im Bachelor und Künstliche Intelligenz im Master. Mittlerweile betreut er selbst ein paar Werkstudenten, die für ihn arbeiten. Er gewöhnt sich daran, doch etwas komisch ist es schon, sagt er. Er ist ja selbst erst 27 Jahre alt. Statt der Freiheiten des Studentenlebens genießt er nun die Freiheiten der Wissenschaft: Am Fraunhofer-Institut für Kognitive Systeme IKS, wo er seit März 2019 an Maschinellem Lernen forscht, darf er Projekte planen und eigene Ideen entwickeln.

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Max‘ Interesse an der Wissenschaft wurde durch seine Masterarbeit geweckt. Dabei maßen multimodale Sensordaten, wie er sich durch den Raum bewegte. Signale wurden aufgenommen, die voraussagen sollten, ob er geht, springt oder rennt. Seine Aufgabe war es, zu überprüfen, ob man das Sensorsignal benutzen kann, um die Frames in zugehörigen Videos zu labeln – ob also das Sensorsignal mit dem Videosignal übereinstimmt. Human Action Recognition nennt sich das: Erkennung menschlicher Handlungen.

Entspannung beim Kochen

Besonders viel Spaß macht ihm die Arbeit, wenn die Resultate den Erwartungen entsprechen. Wenn etwas also zum ersten Mal funktioniert oder er eine neue Idee konzipiert und damit eine Lösung für ein Problem gefunden hat: »Einmal hatten wir zum Beispiel eine Uncertainty Estimation in einem Object Detector integriert, welche eigentlich nicht dafür gedacht war – und das hat dann trotzdem funktioniert.« Wenn er etwas zum Laufen gebracht hat, kann Max beruhigt abschalten: Das macht er am liebsten bei einer guten Serie, im Fitnessstudio oder beim Verfeinern seiner Kochkünste.

Beim Kochen, doch vor allem in der Wissenschaft, gilt: Zu sehen, dass etwas funktioniert, ist der beste Teil der Arbeit. Auch, wenn manches erst noch Jahre dauert, bis es richtig losgeht: »Das autonome Fahren wird kommen.« Max hat das gute Gefühl, etwas Neues beizutragen zum Pool des menschlichen Wissens – obgleich es oft nur eine kleine Verbesserung ist.


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