Tag der offenen Tür
KI zum Anfassen

An-fassen kann man KI nicht wirklich. Be-greifen vielleicht. Aber sicher besser verstehen. Dazu wollte auch das Fraunhofer IKS seinen Betrag leisten: am Tag der offenen Tür auf dem Forschungscampus Garching.

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Mit diesem Andrang hat keiner gerechnet: Die ersten Besucher standen am 3. Oktober schon vor 10 Uhr vor der (noch verschlossenen) Tür. Insgesamt sind sicherlich 4000 Leute in das neue Institutsgebäude des Fraunhofer-Instituts für Kognitive Systeme IKS gekommen. Von drei bis 93 Jahren waren alle Altersgruppen vertreten.

Wirklich bemerkenswert war, dass die öffentliche Diskussion über die Bedrohung durch Sicherheitslücken der KI für Staat, Gesellschaft, Unternehmen und nicht zuletzt Menschen in fast allen Altersklassen angekommen ist. Schon Schulkinder fragten die Forscherinnen und Forscher am Stand, ob die KI wirklich so gefährlich ist, wie sie es im Fernsehen gesehen haben. Können sich KI-Agenten selbstständig machen und was tun Sie dagegen?

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Das Interesse der Besucher an Live-Demos und Vorträgen war sehr groß.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer IKS taten ihr Bestes, um das große Interesse an Künstlicher Intelligenz und Robotik zu bedienen. In zwei Vorträgen informierten Karsten Roscher und Dr. Florian Geisler über Verlässliche KI in der Industrie sowie über Quantencomputing. Veranschaulicht wurde das theoretische Wissen durch praxisnahe Live-Demos aus den Bereichen Industrieautomatisierung, intelligente Mobilität und Quantencomputing.

Mit Buntstiften sowie einem Mal- und Rätselbuch konnten auch die kleinen Gäste die Welt der KI erkunden. »Die Hefte waren sehr spannend«, erzählt eine neunjährige Besucherin aus Rosenheim. Auch die Demos fand sie cool – vor allem den Quantum Zoo, der Funktionen des Quantencomputings vermittelt, indem Rechenoperationen als imaginäre Fabelwesen dargestellt werden: »Ich habe mich in ein tolles Tier verwandelt – einen Elefanten mit Pandafüßen, Schmetterlingsflügeln und Papageienelementen.« Um Missverständnisse zu vermeiden, fügte sie lachend hinzu: »Aber natürlich nicht in echt!«

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Die Kinder hatten großen Spaß bei einer Live-Demo zur sicheren KI-gestützten Personenerkennung, die auch funktioniert, wenn die Personen teilweise verdeckt sind.

Das hätte allerdings einen etwas zu bleibenden Eindruck hinterlassen. Doch auch so werden die Gäste ihren Besuch beim Fraunhofer IKS in bester Erinnerung behalten. Dazu trug nicht zuletzt das moderne Institutsgebäude auf dem Forschungscampus Garching bei, das für viele Besucherinnen und Besucher das Miteinander von Spitzenforschung und Kreativität verkörperte.

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Die sieben Musiker der TUM Dixieland Combo unterhielten Besucherinnen und Besucher aufs Beste.

Auch musikalisch zeigte sich die enge Verbindung auf dem Campus: Die sieben Musiker der TUM Dixieland Combo der TUM München spielten am Nachmittag zur Begeisterung der Gäste auf. Erst am späten Nachmittag ließ der Besucherandrang langsam nach. Der erste Tag der offenen Tür am neuen Standort auf dem Forschungscampus Garching: eine rundum gelungene Premiere für das Fraunhofer IKS.

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Florian Butsch
Safety Engineering / Fraunhofer IKS
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